Die Stimme*

Klappentext:

»Ich weiß, was du getan hast.« Jo ist schockiert, als die digitale Home Assistentin Electra sie ohne Aufforderung anspricht. Unmöglich kann eine harmlose Software vom Furchtbarsten wissen, das Jo jemals passiert ist! Doch Electra weiß nicht nur Dinge – sie tut auch Dinge, zu denen sie nicht in der Lage sein sollte: Freunde und Eltern erhalten Textnachrichten mit wüsten Beschimpfungen, Jos Bankkonto wird leergeräumt, die Kreditkarte überzogen … Zum ersten Mal seit Jahren muss Jo wieder an ihren Vater denken, der unter heftigen schizophrenen Schüben litt und sich schließlich das Leben nahm. Kann es sein, dass sie sich die Stimme nur eingebildet hat? Doch Electra ist noch lange nicht fertig mit Jo …

Meinung:

Ich habe vor etwa zwei Jahren mit sehr viel Freude „Eisige Schwester“ von dem Autor gelesen und es gehört aufjedenfall zu meinen Favoriten, deswegen hat es mich umso sehr gefreut, von dem neuen Buch zu lesen und ich wollte nicht lange mit dem lesen warten.

Das Thema Smarthome bestimmt das Leben vieler und so wird es auch immer mehr zum Thema in den aktuellen Büchern und vor allem Thriller verstehen es, die Technologie, die uns das Leben erleichtern sollen, in eine erschreckende Richtung zu bringen. So auch dieses Buch. Jos Home Assistent „Electra“ spricht unerwartet mit ihr und stellt ihr Leben auf den Kopf. Doch „Electra“ spricht nicht einfach nur unaufgefordert, sondern behauptet auch von Jos schlimmen Geheimnis aus der Vergangenheit zu wissen. Doch dabei bleibt es nicht und Jos Leben wird Stück für Stück zu Grunde gerichtet. Niemand glaubt ihr und auch Jo fängt an an ihre Wahrnehmung zu zweifeln…

Das Thema ist ist so erschreckend, da es so nahbar ist. Technik kann gehackt werden oder verrückt spielen. Das Szenario ist also so realitätsnah und deswegen verspricht es gleich eine spannende Story. Die Geschichte findet schnell den Weg zu dem Kern Geschehen und hält sich mit wenig nebensächlichem auf. Nachdem „Electra“ anfängt zu sprechen, wird die Vergangenheit von Jo klarer. Ich wurde kurz hellhörig, aber leider ist das Interesse schnell verschwunden und es konnte mich im Gesamten nicht wirklich abholen. Das ist leider auch die ganze Zeit so geblieben. Während die Geschichte nur wenig drum herum beinhaltet, hatte ich das Gefühl das die Geschichte nicht so ganz an Fahrt aufnimmt und nicht sehr viel passiert.

Der Autor versucht Spannung in die Geschichte zu bringen, in dem er versucht, das sehr viele Personen als Verdächtige hinzugezogen werden. Nicht nur der Leser weiß lange nicht, was oder wer hinter der ganzen Sache steckt, sondern auch Jo, aber leider konnte mich dieser Aspekt auch nicht mehr an die Geschichte fesseln und war einfach nur ein starkes hin und her.

Ich hatte leider zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das die Spannung sich in einem Anstieg befindet und auch zum Schluss kann ich sagen, dass sich diese für mich leider bei einem immer gleichbleibenden niedrigen Niveau befindet. Bei „Eisige Schwestern“ wurde ich gerade am Ende nochmal sehr positiv überrascht und deswegen habe ich auch bei diesem Buch bis zur letzten Seite gewartet, aber leider wurde ich enttäuscht. Mit diesem Ende habe ich zwar zu keinem Zeitpunkt gerechnet, aber dennoch habe ich die letzten Seiten eher nüchtern hinter mich gebracht und fand es leider nicht gut.

Das mag vielleicht auch etwas an dem Schreibstil des Autors liegen. Der ein oder andere Leser, weiß den nüchternen Schreibstil zu schätzen und auch ich fand diesen bei dem anderen Buch von ihm wirklich gut, aber leider hat es nicht in diese Geschichte gepasst. Für mich wurde zu dem der Fokus auf die falschen Szenen gelegt und es hat sich vieles einfach nur wiederholt.

Fazit:

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von dem Autor gefreut. Das Thema mit den Home Assistenten ist ein aktuelles und wie ich finde eignet es sich hervorragend für einen Thriller. Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen und hat mich beim lesen nicht abgeholt. Die Spannung war eher nüchtern und auch das Ende hatte leider nicht die erhoffte Wirkung. Die Charaktere haben in die Geschichte gepasst und während Jo wie ich finde sehr gut die Fassung bewahrt hat und keinen Naiven Charaktere gezeigt hat, ist sie mir dennoch beim lesen nicht Näher gekommen und ich habe nicht mit ihr mit gefiebert. Ein Buch das mich leider in keinem Aspekt überzeugen konnte.

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