Ohne Schuld

Klappentext:

Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr.
Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe.
Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf …

Meinung:

Nach zwei Jahren geht es mit der Reihe um Kate Linville weiter. Ich habe „Die Suche“ (Band 2) nach dem erscheinen recht schnell gelesen, war aber leider nicht zu hundert Prozent überzeugt von dem Krimi. Dennoch habe ich zu „Die Schuld“ gegriffen um der Reihe noch eine Chance zu geben und dieses mal wurde ich nicht enttäuscht.

Der Krimi beginnt, wie so viele, erst einmal spannend in der Vergangenheit, macht dann aber sich dann aber sehr schnell wieder in die Gegenwart zurück. Da geht es dann mit einem schockierenden Ereignis weiter, auch wenn diese mit der Geschichte selber nichts zutun hat, aber einen zentralen Gewicht für den Verlauf trägt.

Ein Frau macht sich im Zug auf dem Weg nachhause, dort muss sie um ihr Leben fürchten, als plötzlich ein Fremder vor ihr eine Pistole zieht. Sie kann aber unversehrt fliehen. Zwei Tage später ereignet sich ein weiter Anschlag auf eine Frau. Die einzige Verbindung ist die Tatwaffe und das wirft nur Verwirrung auf.

Kate Linville versieht sich schneller in dem Fall, als sie gedacht hätte. Sie ist mit privaten Dingen beschäftigt, aber ihr Beruf lässt ihr keine richtige frei Minute. Auch wenn es schon länger her ist, das ich den letzten Fall von Kate gelesen habe, habe ich mich trotzdem etwas gefreut sie wieder zu treffen. Ich musste trotzdem erstmal wieder eine Verbindung zu ihr aufbauen, was aber sehr gut funktioniert hat. Auch Caleb trifft man wieder, jedoch darf dieser nicht mehr Ermitteln und Kate muss sich einem neuen Chef stellen. Ich fand den Verlauf mit Caleb sehr schade und fand den Verlauf zunächst gar nicht gut, jedoch habe ich dann festgestellt, das Caleb kein zentraler Teil der Reihe ist, sondern das diese sich vorrangig nur um Kate dreht. Ich habe den ersten Band der Reihe nicht gelesen, in dem Kate vermutlich dem Leser am nächsten gebracht wird. Dennoch ist sie mir auch in dem dritten Teil wieder sehr sympathisch. Sie geht ohne viele Gefühle an den Fall dran und behält einen kühlen Kopf.

In die Geschichte bin ich sofort rein gekommen. Es beginnt spannend und bleibt es zunächst auch. Auch wenn es scheint, dass die Geschichte zunächst ruhiger wird, ist das nur die Ruhe vor dem Sturm. Nachdem die Geschichte aufgebaut wurde, flacht die Spannung erst einmal ab, aber ich haben dennoch sehr gerne weiter gelesen und es war trotzdem interessant und die „Ruhe“ hat auch zur Geschichte gepasst. In der Geschichte finden sich des Öfteren Erzählungen, von einer zu Beginn, unbekannten Person. Mit dem Verlauf der Geschichte wird dem Leser aber alles klarer und die Verbindungen werden deutlich. Mir hat dieser Einschub sehr gefallen. Er war interessant, spannend und schockierend.

Mit dem Verlauf, die die Geschichte nimmt, habe ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet. Der Leser trifft auf eine verpflichtete Idee, die zwar nicht überaus komplex, aber dafür spannend und überraschend ist. Zum Ende hin, findet sich noch einmal ein sehr guter Spannungsanstieg, der mir nochmal sehr gut gefallen hat. Der Ausgang der Geschichte, konnte mich nur zum Teil befriedigen, ist aber mal ein anderes Ende als bei den meisten Krimis. Auch wenn ich positiv von der Geschichte Überrascht wurde und mir alles sehr gut gefallen hat, muss ich trotzdem sagen, dass es vielleicht dennoch etwas zu wenig war für den Umfang der Geschichte. Der Fall ist zwar schwierig zu lösen, aber dennoch nicht überaus komplex und am Ende hat mir ein bisschen etwas gefehlt. Dennoch steht die Autorin mit ihrem Schreibstil, den Charakteren, den Verlauf und die Gestaltungen der Geschichte auf der richtigen Seite für einen soliden Krimi.

Fazit:

Mir hat der dritte Teil deutlicher besser gefallen, als der zweite. Die Geschichte war spannender und hat mich mehr angesprochen. Der Verlauf mit Caleb hat mir leider einen kleinen Dämpfer verpasst und ich bin gespannt wie es in die Richtung weitergehen wird. Das wiedersehen mit Kate hat mich gefreut und die Ermittlungen mit ihr waren sehr gut. Das Lesen war sehr angenehm und auch die Idee hat mich sehr positiv überrascht, aber auch die Umsetzung hat perfekt zur Geschichte gepasst. Auch wenn spannende Szene mit dabei sind und die Geschichte mich sehr überrascht hat, sprüht das Buch dennoch nicht vor Spannung und man sollte nicht mit allzu hohen Erwartungen an das Lesen gehen. Obwohl mir die Geschichte gut gefallen hat und ich es besser als Teil 2 fand, ist es dennoch kein Highlight. Mir hat die Idee gefallen, aber für 500 Seiten, war es dann am Ende vielleicht doch etwas zu wenig. Wer zu diesem Krimi greift, macht aber dennoch aufjedenfall nichts falsch!

Zum Verlag:

Auf dem Bild ist „Die Suche“ zusehen, bei dem es sich um ein älteres Rezensionsexemplar handelt

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