Puls*

Klappentext:

Sie soll anderen helfen und kann sich selbst nicht helfen. Dr. Chris Rankin, Ärztin am Cheltenham Hospital, leidet an einer Depression, die zu Essstörungen und Panikattacken führt. Als ein Mann bewusstlos auf der benachbarten Rennbahn gefunden wird und unter ihren Händen stirbt, ist Rankin am Ende ihrer Kräfte. Um ihr eigenes Leben zu retten, muss sie wissen, wer für den Tod des Mannes verantwortlich ist, und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.

Meinung:

Das Cover konnte mich direkt für sich gewinnen und auch der Klappentext spricht für sich. Krimis in die Richtung habe ich noch nichts gelesen, aber auch von dem Autor ist es das erste Buch für mich.

Dr. Chris Rankin ist Ärztin und arbeitet am Cheltenham Hospital und hat Dienst in der Notaufnahme, als ein Mann eingeliefert wird, der bewusstlos auf der Rennbahn gefunden wurde. Der Name ist unbekannt und auch die genaueren Umstände. Der Mann verstirbt kurze Zeit später. Chris leidet unter Depressionen, die zu Essstörungen und Panikattacken führen. Sie hat genug mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, doch das Schicksal des unbekannten Mannes, für dessen Tod sie sich verantwortlich fühlt, lässt sie nicht mehr los.

Ich habe das Buch mit Freude begonnen zu lesen. Der Leser findet sich direkt in dem Hospital wieder und wie es in Notaufnahmen so ist, passiert alles schlag auf schlag. Der Aspekt, dass Chris Ärztin ist und die Geschichte in dem Hospital beginnt, bringt einen Touch Grey´s Anatomie mit sich, was mir aber sehr gut gefallen hat. Die Gestaltung war das ganze Buch durchweg sehr genau und hebt das Buch von „normalen Krimis“. Neben dem genannten Aspekt, spielt auch die Depression von Chris eine große Rolle. Ich wurde beim Lesen positiv überrascht. Der Einblick, den der Autor seinen Leser gibt, ist unverschönt, klar und lässt keine Fragen offen. Die Geschichte baut sich sehr auf die Depression rund um Chris auf und nimmt einen großen Platz in dem Buch ein und ist vielleicht nicht für jeden Leser das Richtige. Mir hat es jedoch gefallen, da ich das Thema sehr interessant fand und mich die Umsetzung sehr angesprochen hat.

In der Geschichte werden Zeit Sprünge gemacht, die ich etwas unpassend fand und auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Ermittlungen in dem Zeitraum nicht vorangehen, fand ich manchmal etwas komisch. Sie waren einerseits etwas unpassend, aber auf der anderen Seite, waren sie ein wichtiger Teil der Geschichte.

Der tote Mann bleibt sehr lange unbekannt und Chris fängt an Fragen zu stellen. Obwohl sie auf der einen Seite mit der Depression zu kämpfen hat, lässt sie sich beim Fragen nicht unterkriegen und bleibt hartnäckig am Ball. Mir hat die Eigenschaft von ihr sehr gefallen und sie war auch zu keinem Zeitpunkt künstlich. Im gesamten Buch ist sie mir sehr sympathisch gewesen und ich habe gerne jede Seite über sie gelesen. Wie schon erwähnt nimmt das Thema Depression einen sehr großen Teil in der Geschichte ein. Zwar geht es für Chris immer zentral um den unbekannten Mann, jedoch schleichen sich auch ihre Ermittlungen so vor sich hin und im Endeffekt stützt sich alles nur auf die Fragen, die sie stellt.

Der Autor lässt beim Schreiben keine Fragen offen. Alles, sowohl aus dem Medizinischen Bereich, als auch die Rennbahn werden sehr gut und ausführlich beschrieben, aber dennoch habe ich mich zu keine Zeitpunkt gelangweilt. Ich fand das Buch durchweg interessant und auch der angenehme Schreibstil hat das sehr gut unterstützt.

Fazit:

Mir hat der Krimi aus der Rennbahn Szene sehr gut gefallen. Dr. Chris Rankin, ist eine Ärztin, die mit Depressionen zu kämpfen hat und der das Schicksal eines unbekannten Mannes, der unter ihren Händen stirbt, nicht loslässt. Das Buch wird dominiert von dem Thema Depression, was sehr gut Gestaltet wurde. Der Autor versteht es die Rennbahn und den Medizinischen Bereich ausführlich zu erklären und das Interesse zu wecken, ohne das es beim lesen langweilig wird. Ich habe die 400 Seiten von dem Buch sehr schnell gelesen. Ich würde das Buch nicht unbedingt zu einem „typischen“ Krimi einordnen, denn das Geheimnis um den toten Mann ist nicht besonders kompliziert oder spannend. Dennoch zieht sich eine bestimmte Grund Spannung durch das Buch und am Ende findet das Buch deutlich noch einmal einen Höhepunkt. Mich konnte das Buch durch die unerwartet gute Gestaltung im gesamten Buch positiv überraschen und hat mir sehr gut gefallen.

Wer sich von dem Thema mit der Depression nicht angesprochen fühlt und gänzlich abgeneigt von den Pferden ist, sollte vielleicht lieber nicht zu dem Krimi greifen.
Wer jedoch gerne Ja zu einem Hauch von Grey´s Anatomie sagt und auch gerne einen guten Einblick in das oben genannte Thema haben möchte, macht mit dem Buch nichts falsch.

Zum Verlag:

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