Vergessene Gräber*

Klappentext:

Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Der Täter schlägt scheinbar willkürlich zu. Doch alle Opfer sind jung und erfolgreich. Ihre Ermittlungen führen Mara Billinsky und Jan Rosen zu einer ehemaligen russischen Ballett-Tänzerin, die etwas über die Morde zu wissen scheint. Selbst als ihr eigener Sohn verschwindet, schweigt sie eisern weiter. Aber Mara lässt nicht locker und gerät – ohne es zu ahnen – mitten in einen tödlichen Rachefeldzug …

Meinung:

Ich habe erst vor kurzem den ersten Band der Thriller Reihe um Mara Billinsky gelesen, die auch bekannt ist als die Krähe. Mir hat Band 1 gut gefallen, aber da schon bald darauf Band 5 „Vergessene Gräber“ erschienen ist, habe ich mir die anderen Bände für später aufgehoben und direkt zu Band 5 gegriffen und als erstes möchte ich betonen, dass die sehr gut möglich ist! Der Autor gestaltet die Geschichte rund um Mara Billinsky so, dass kein Vorwissen benötigt wird, um die einen folge Band zu lesen. Beim lesen in Band 5 wird auch nichts aus den früheren Bänden verraten. Ohne ein paar Äußerungen in die Richtungen kommt die Erzählung zwar nicht aus, aber das Leservergnügen dürfte für die vorherigen Bände trotzdem noch erhalten bleiben. Es ist trotzdem zu empfehlen die Reihe in der richtige Reihenfolge zu lesen, damit die Verbindung zu den Protagonisten trotzdem gut aufgebaut wird.

In dem 5ten Fall von Mara Billinsky geht es um eine Mordserie, die zunächst viele Fragen aufwirft. Das einzige was auffällt ist, dass die Opfer jung und erfolgreich sind. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine ehemalige russische Balletttänzerin, die schweigt, obwohl ihr Sohn verschwindet.

Die Geschichte beginnt wie gewohnt spannend und hält sich mit keinen Unwichtigen Szenen auf. Mara und ihr Team werden sehr schnell mit der Mordserie konfrontiert. nichts scheint richtig zusammen zu passen, aber dennoch muss die Verbindung aufgedeckt werden. Das Buch startet mit einer hohen Spannung und ich fand auch die Ereignisse sehr spannend. Die Gestaltung hat mir wie im ersten Band sehr gut gefallen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen.

Schnell fällt auf, dass auch dieser Band sich nicht nur mit der Mordserie beschäftigt, sondern auch das Privatleben der Protagonisten ihren Platz in dem Buch bekommen. Auf der einen Seite kam das nicht überraschend, aber worum es sich in diesem Band dreht ist zunächst unklar. Ich finde die Gestaltung zwischen Haupt- und Nebenereignissen sehr gut. Das Buch erhält dabei immer die Spannung und bringt dem Leser auch die Charaktere näher.

Mara Billinsky hat mir in dem Band wieder sehr gefallen. Sie tritt eher kühl, aber bedacht auf und indem Band wird auch als Kontrast eine andere Seite von ihr gezeigt. Jan Rosen muss sich in diesem Band Privat mit etwas konfrontieren, was spannend ist und der Leser durch aus Mitfühlt und ich konnte auch das Verhalten auf der einen Seite verstehen, jedoch war der Ausgang durch das Verhalten vorhersehbar. Außerdem schweift seine Konzentration bei der Ermittlung ab und er ist nicht zu hundert Prozent dabei. Auch das Verhalten von Maras Chef hat mich das ein oder andere mal zum Augenrollen gebracht, da dieser, wie ich finde den Fokus auf den Fall verliert und Mara mehr Steine in den Weg legt, als zu helfen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch war sehr angenehm zu lesen. Trotz der 500 Seiten bin ich sehr gut durch das Buch gekommen. Die Gestaltung der Geschichte und die eingebrachten Ideen von dem Autor Leo Born haben dazu beigetragen. Zu keinem Zeitpunkt, fand ich das Buch zu sehr in die länge gezogen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Protagonisten erzählt, dass hat für mich das Ende etwas zu früh verraten, was am Ende aber dennoch kein negativer Aspekt ist.

Ich habe nur wenig negatives über das Buch zusagen, jedoch gibt es einen Aspekt, denn ich aber weder dem Buch noch dem Autor negative Anheften möchte, da es sich alleine um mein eigenen Vorzug beim lesen handelt. Mich sprechen leider Bücher über die Mafia nur sehr selten an, da ich finde, dass das Thema zu häufig aufgegriffen wird und die sich alle sehr ähneln. Für mich ist das im gesamten ein kleiner Minuspunkt, aber dennoch hat mir das Buch auf seine Art und bis zu einem gewissen Grat sehr gut gefallen.

Fazit:

Mara Billinsky wird in ihrem fünften Fall mit einer Mordserie konfrontiert, wo die einzige Verbindung zu den Opfern ist, dass diese jung und erfolgreich sind. Neben der sehr spannend Hauptstory, wird der Leser aber auch mit einer Nebenstory in Atem gehalten. Diese fand ich durchaus spannend, jedoch hat mir das Verhalten von Jan Rosen nicht sehr zugesagt. Mara Billinsky passt wieder sehr gut in ihre Rolle und ermittelt kühl und auf eigene Faust, aber der Leser entdeckt auch eine andere Seite von ihr.
Durch den Wechsel der Perspektive, aus denen die Geschichte erzählt wird, wurde mir ein wenig zu früh, zu viel verraten, aber der Autor hat es dennoch geschafft die Spannung aufrecht zu erhalten. Obwohl mich die Geschichte mit der Verbindung zur Mafia, nicht gänzlich angesprochen hat, wurde ich trotzdem beim lesen gut Unterhalten und ich kann den Thriller gut empfehlen!

Zum Verlag:

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