Dunkle Last*

Klappentext:

Bree Taggert geht in ihrer Arbeit als Detective in Philadelphia auf. Die schrecklichen Kindheitserinnerungen an den gewaltsamen Tod ihrer Eltern hat sie tief in sich vergraben. Doch dann wird ihre Schwester Erin tot aufgefunden und alles scheint wie damals. Der einzige Unterschied: Erins Mann Justin ist verschwunden.

Bree kennt die explosive Kraft familiärer Gewalt aus erster Hand. Aber ist Justin wirklich der Täter? Gemeinsam mit seinem Freund Matt, einem ehemaligen Ermittler, begibt Bree sich auf Spurensuche. Je näher sie der Wahrheit kommen, desto brenzliger wird es für Bree.

Meinung:

„Dunkle Last“ ist der Auftakt einer neuen Thriller-Serie und für mich das erste Buch der Autorin.

Bree bekommt die Nachricht, dass ihre Schwester Erin Tod aufgefunden wurde. Von Erins Mann fehlt jede Spur. Wiederholt sich die Vergangenheit, in der Bree und ihre Geschwister au gewaltsame Art ihre Eltern verloren haben? Bree ermittelt gemeinsam mit Jans besten Freund Matt und je näher Bree der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für sie.

Das Buch beginnt in der Vergangenheit von Bree und ihren beiden Geschwistern. Die Gestaltung der Vergangenheit war spannend und schockierend. Danach ging es auch zunächst spannend weiter. Leider hat die Spannung dann sehr schnell abgenommen. Nachdem Bree die Nachricht bekommen hat das ihre Schwester Tod ist, ist die Geschichte von einem Thriller abgerückt und ist eher zu einem Familiendrama geworden. Bree nimmt sich gleich der zwei Kinder von Erin an und macht sich Gedanken und sorgen um deren Zukunft. Das ist natürlich verständlich, aber leider hat dieser Aspekt sehr viel Platz in dem Buch gefunden. Die Ermittlungen an dem Tod von Erin, aber auch die Sorge von Bree gegenüber den Kindern, finden in dem Buch zu gleichen teilen Platz. Im Allgemeinen wurden die Szenen sehr ausführlich beschrieben und somit fand ich die Geschichte an vielen Stellen zu langgezogen. Trotzdem wartet die Autorin mit spannenden Szenen auf den Leser, die ich überraschend und spannend fand, aber leider haben sich diese doch manchmal in der Geschichte verloren.

Bree hat mir mit ihrem Charaktere sehr gut gefallen. Sie ist stark und ermittelt mit eisernen Willen und lässt sich nicht unterkriegen. So stellt sie sich auch gegen den Leibligen Vater der Kinder von Erin, der das Sorgerecht der Kinder verlangt. Der Sorgerechtsstreit unterstützt nochmal das Gefühl, dass das Buch eher ein Familiendrama ist, findet aber dennoch einen wichtigen Teil in der Geschichte.
Neben Bree ermittelt Jans bester Freund von Matt. Matt ist ein ehemaliger Ermittler. Doch er ist nicht alleine sondern hat vierbeinige Unterstützung. Brody ist ein ehemaliger Polizeihund. Matt war mir gleich sympathisch, aber auch die Gestaltung mit Brody hat mir sehr gut gefallen. Die Ausführung war klar, spannend und gut durchdacht.
Auch wenn mir der Verlauf und die Gestaltung des Thrillers im allgemeinen nicht sehr zugesagt hat, haben mir die drei Protagonisten sehr gut gefallen.

Der Schreibstil war flüssig und einfach zu lesen. Nachdem die Geschichte sehr spannend einsteigt, nimmt diese zunächst erst ab und findet nur ab und zu mal einen kleinen Anstieg. Am Ende versucht die Autorin die Spannung noch einmal zu heben, hat es für mich aber nur mäßig gut geschafft. Das lag zum einen daran das die Szenen an den falschen Stellen zu detailliert beschrieben wurden, aber auch zum anderen daran, dass ich den Ausgang der Geschichte nicht besonders schockierend fand. Zudem hat das Buch irgendwie eher wirr auf das Ende hingearbeitet und dann wurde die Wahrheit plötzlich und unsanft präsentiert. Das Buch hat rund 400 Seiten, aber es hätte im allgemeinen nicht geschadet, wenn die Geschichte um 100 Seiten gekürzt worden wäre.

Fazit:

Der Klappentext klingt spannend und so beginnt die Geschichte auch. Leider findet die Spannung schnell einen Abbruch. Bree möchte die Wahrheit über den Tod von ihrer Schwester rausfinden und ermittelt auf eigenen Faust. Nebenbei muss sie sich jedoch auch um die Kinder ihrer Schwester kümmern. Die Ermittlungen und die Sorge über die Zukunft der Kinder finden in dem Buch zu gleichenteilen Platz und dadurch hatte ich eher das Gefühl das es sich bei dem Buch um ein Familiendrama handelt. Trotzdem wird der Leser auch mit spannenden Szenen überrascht und die Fragen über den Tod von Erin hängen die ganze Zeit über in der Luft. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. An vielen Stellen wurden die Szenen jedoch zu detailliert und lang beschrieben und haben die Geschichte eher ins langweilig gezogen. Für mich hätte das Buch ruhig um 100 Seiten kürzer sein können. Ein Aspekt hat mir in der Geschichte aber besonders gut gefallen und das war der ehemalige Polizeihund Brody. Viele Szenen haben dadurch einen interessanteren und spannenderen Aspekt bekommen. Bree und Matt sind mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden und auch wenn ich die Geschichte nicht sonderlich spannend und zu lang geschrieben fand, werde ich zu Band 2 greifen und freue mich die beiden noch einmal zu treffen.

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