Der erste letzte Tag*

Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 272
Erscheinungstermin: 28.04.21
ISBN: 978-3-426-28386-8
Meine Bewertung: ⭐⭐⭐
Zum Verlag:

Klappentext:

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben!

Meinung:

Ich habe schon das ein oder andere Buch von Sebastian Fitzek gelesen und da werde ich nicht die einzige sein und trotzdem ist es für mich und auch vielen anderen Lesern eine Art Primäre. Sebastian Fitzek ist für seine Thriller bekannt, aber jetzt hat er sich mal mit einem etwas anderen Buch bei den Lesern gemeldet. Auch wenn mich der Klappentext nicht zu hundert Prozent ansprechen konnte und ich so meine Bedenken hatte, da jede Road Trip Story sich doch sehr ähnelt, hat mir das Lesen gefallen und ich habe das Buch schnell durchgehabt, was natürlich auch an den wenigen Seiten liegt.

Der Klappentext erzählt eigentlich schon das nötigste zu dem Buch und ich möchte dem nicht mehr hinzufügen. Die beiden Treffen sich unverhofft am Flughafen und schon geht die Reise los. Ich war sehr gespannt, was die beiden mit einander erleben und fand die sehr unterschiedlichen Charaktere interessant. Die Beiden sprechen über verschiedene Themen die jeden Leser ansprechen und die mir sehr gut gefallen haben. Der angenehme Schreibstil von Sebastian Fitzek unterstützt die Gespräche zum Positiven und es ist leicht dem ganzen zu Folgen, zudem wurde es auch nie langweilig. Das Buch bringt viel Abwechslung in eine doch recht gradlinige Geschichte, trotzdem darf auf den „nur“ 270 Seiten nicht allzu viel erwartet werden. Ein paar Seiten fallen auch für passende Illustrationen zu der Geschichte raus.

Für die abwechslungsreiche Geschichte spielen auch die beiden Protagonisten eine große Rolle. Wie schon erwähnt haben Lea und Livius zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Ich war gespannt welche Szenen mich beim Lesen erwarten. Für den ein oder anderen mag die Geschichte vielleicht Amüsant sein und vielleicht nehme ich das Buch an den ein oder anderen Stellen zu ernst, aber Lea ist mir ein ganz großer Dorn im Auge. Mir hat ihr Verhalten leider gar nicht gefallen und ich fand sie Rücksichtslos und unerwachsen. Trotz der Situation, der sich die beiden Stellen müssen, kann ich ihr ihr Verhalten leider an keiner Stelle verzeihen.

Viel mehr kann und möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen. Leas Verhalten hat mir das Buch leider etwas vermiest. Dennoch war das Buch angenehm und ist durchaus gelungen. Im großen und ganzen würde ich mich auf weitere „Nicht Thriller“ von Sebastian Fitzek freuen und hoffe das nächste Buch spricht mich mehr an.

Fazit:

Ein kurzes Buch, welches einen kleinen Road Trip von zwei sehr unterschiedlichen Charakteren erzählt. Mit Abwechslungsreichen Themen und Szenen, weiß Sebastian Fitzek den Leser auch ohne Mord und Todschlag zu unterhalten. Mit einem sehr angenehmen Schreibstil wird das Buch viele Leser ansprechen.

Mir hat die Wahl der Protagonistin und das damit verbundene Verhalten leider nicht gefallen und deswegen bekommt das Buch von mir leider keine gute Bewertung. Leas Verhalten ist für mich Rücksichtslos und trotz der Situation nicht zu verzeihen. Dennoch möchte ich das Buch nicht gänzlich schlecht bewerten, denn es ist durchaus gelungen. Ich habe mich auf keiner Seite durch das Buch gequält und es wurde auch nie langweilig. Auch wenn das Buch, für mich eine sehr vorhersehbares und typisches Ende nimmt, kann ich mir nichts anderes für den Abschluss vorstellen.

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